


Kletterast für Springspinnen aus Naturholz
Ein geschälter, verzweigter Ast gibt deiner Springspinne einen Aufstieg nach oben, Sitzplätze und einen Ausguck nahe am Deckel. Jeder Ast ist ein Unikat.
Kletterast für Springspinnen: warum er ins Terrarium gehört
Springspinnen sind Kletterer und leben in der Höhe. In der Natur sitzen sie auf Blättern, Rinde und Zweigen und halten von dort Ausschau nach Beute. Ein Kletterast für Springspinnen holt dieses Verhalten ins Terrarium: Deine Spinne bekommt einen Aufstieg, Sitzplätze auf verschiedenen Ebenen und einen Ausguck.
Der Ast hier ist geschält und aus hellem Holz. Die Oberfläche ist glatt und fest, und der Ast verzweigt sich. Dadurch entstehen mehrere kleine Plattformen, auf denen deine Spinne lauern, ruhen oder die Umgebung beobachten kann.
Gerade weil Springspinnen auf Sicht jagen, ist ein Ast mit Aussicht mehr als Deko. Wer oben sitzt, überblickt das ganze Terrarium und sieht die Beute schon von Weitem. Das macht auch für dich das Zuschauen spannender.
Besonders für Jungtiere ist so ein Aufstieg hilfreich. Auch kleine Springspinnen klettern von Anfang an, und eine raue, feste Holzfläche gibt ihnen sicheren Halt. Wichtig ist nur, dass der Ast stabil steht und keine Spalte entstehen, in die ein Tier hineinrutschen und stecken bleiben könnte.
So nutzt deine Springspinne den Ast
Springspinnen bauen ihr Schlafnest am liebsten in der Nähe des Deckels, oft in einer oberen Ecke. Der Ast führt sie genau dorthin. Die Verzweigungen sind ideale Ankerpunkte für Gespinstfäden, an denen das Nest oder ein Häutungsgespinst befestigt werden kann.
Deshalb lohnt es sich, den Ast so zu platzieren, dass sein oberes Ende in die Nähe des Deckels reicht, ohne diesen zu berühren. Lehne ihn einfach schräg an die Wand. So hat deine Spinne einen bequemen Weg nach oben und trotzdem genug freie Fläche an der Scheibe.
Beim Füttern fällt dir außerdem auf, wie gern die Tiere den Ast als Sprungbrett nutzen. Frisst deine Spinne gerade nichts, sitzt sie oft einfach da und beobachtet dich.
Wenn du das Terrarium nach dem Einzug beobachtest, siehst du schnell, welche Stelle deine Spinne bevorzugt. Das ist oft ein Platz mit freier Sicht und etwas Deckung. Du musst den Ast dann nicht umbauen – es genügt, die Futterschale und die Beute so zu setzen, dass sie in Sichtweite bleiben.
Einbauen und anpassen
Du stellst den Ast schräg ins Terrarium, sodass er stabil an der Wand lehnt. Er sollte fest stehen und nicht wackeln, denn eine Spinne mag keinen unsicheren Untergrund. Ist der Ast zu lang, kannst du ihn mit einer kleinen Säge kürzen. Prüfe danach, dass keine scharfen Splitter abstehen.
Da jeder Ast ein Unikat ist, passt nicht jeder in jedes Terrarium gleich gut. In ein niedriges Terrarium gehört ein kürzerer Ast, in ein hohes ein längerer. Im Zweifel misst du kurz nach.
Nutze den Ast gern zusammen mit konserviertem Naturmoos für die Rückwand. So entsteht eine natürliche Landschaft, in der deine Spinne zwischen Holz und Moos ihren Platz findet.
Falls du das Terrarium zum ersten Mal einrichtest, hilft es, die Teile zunächst nur hinzustellen und zu prüfen, wie sie zusammenwirken. Ast, Rückwand und Futterschale sollten sich nicht im Weg stehen. Erst wenn alles passt, kommt der Bodengrund hinein und der Ast bekommt seinen endgültigen Platz.
Pflege im Alltag
Der Kletterast braucht kaum Pflege. Gesprüht wird einmal täglich fein an die Scheibe, nie auf das Tier und nie auf das Nest. Der Ast bekommt dabei höchstens etwas Feuchtigkeit ab, das ist unproblematisch. Dauerhaft nasse Ecken sollten allerdings vermieden werden, denn das ist für die Spinne gefährlicher als zu große Trockenheit.
Futterreste nimmst du nach einem Tag heraus. Fällt etwas auf den Ast, entfernst du es mit der Pinzette. Sieht der Ast irgendwann verschmutzt aus, kannst du ihn herausnehmen und abwischen, wenn die Spinne gerade nicht darauf ihr Nest hat. Ein Nest ist nichts, was du ohne Not verschiebst.
Auch wenn deine Spinne mit den Häutungen wächst, bleibt der Ast nutzbar: Er bietet Platz und Ebenen für Tiere jeder Größe.
Wenn deine Spinne sich häutet, zieht sie sich zuvor in ein Gespinst zurück und bleibt mehrere Tage regungslos. In dieser Zeit fasst du weder Ast noch Nest an und füttert nicht. Auch dabei profitierst du vom Ast: Er gibt der Spinne einen sicheren, hoch gelegenen Platz für diese empfindliche Phase.
Kletterast, Moos und Rinde richtig kombinieren
Ein einzelner Ast ist schon eine gute Grundlage, aber die Kombination macht das Terrarium rund. Mit Rindenstücken an der Rückwand und konserviertem Naturmoos als weicher Fläche entsteht eine Landschaft mit Wänden, Wegen und Ruheplätzen. Konserviertes Naturmoos ist echtes Moos, das haltbar gemacht wurde, dauerhaft grün bleibt und nicht gegossen werden muss.
Wer alles auf einmal kaufen möchte, findet den Kletterast auch in drei Sets: im Rundum-Sorglos-Set, im Komplettset Terrarium XL und im Set „Alles für den Alltag“. Dort ist er mit weiteren passenden Teilen kombiniert, und du sparst gegenüber dem Einzelkauf.
Möchtest du nur den Ast, bestellst du ihn hier einzeln. Der Versand innerhalb Deutschlands kostet 6,19 €. Hast du ohnehin noch andere Einrichtungsteile im Blick, lohnt es sich, alles in einer Bestellung zusammenzufassen.
Häufige Fragen zum Kletterast für Springspinnen
Brauchen Springspinnen einen Kletterast?
Ein Kletterast ist keine Pflicht, aber sehr sinnvoll. Springspinnen leben in der Höhe, und der Ast bietet Aufstieg, Sitzplätze und Ankerpunkte für das Nest.
Wie groß ist der Kletterast?
Das ist unterschiedlich. Jeder Ast ist ein Naturprodukt, Form, Länge und Verzweigung weichen von der Abbildung ab. Bei Bedarf kannst du ihn mit einer kleinen Säge kürzen.
Wie befestige ich den Ast im Terrarium?
Du stellst ihn einfach schräg ins Terrarium, sodass er stabil an der Wand lehnt. Eine Befestigung ist nicht nötig, er sollte aber fest stehen.
Kann der Ast schimmeln?
Holz kann bei dauerhafter Nässe schimmeln. Sprühe deshalb nur einmal täglich fein an die Scheibe und halte das Terrarium nicht dauerhaft nass, dann bleibt der Ast trocken genug.
Passt der Kletterast in jedes Terrarium?
Fast jeder, weil du ihn kürzen kannst. Miss vorher die Höhe deines Terrariums und wähle die Neigung so, dass der Ast nicht gegen den Deckel drückt.
Brauche ich zusätzlich Moos oder eine Wurzel?
Nötig ist das nicht. Konserviertes Naturmoos als Rückwand und eine Mopani-Wurzel als zusätzliche Ebene machen das Terrarium aber abwechslungsreicher.
Ist der Kletterast in einem Set enthalten?
Ja, er steckt im Rundum-Sorglos-Set, im Komplettset Terrarium XL und im Set „Alles für den Alltag“. Einzeln kostet er 6,90 € pro Stück.
Mehr Struktur für das Terrarium deiner Springspinne
Ein Ast, etwas Moos und eine Rückwand aus Rinde – mit wenigen Teilen entsteht ein Zuhause, in dem sich deine Springspinne wohlfühlt.
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