5 häufigste Anfängerfehler bei Springspinnen
Springspinnen gelten zu Recht als anfängerfreundlich – trotzdem schleichen sich gerade am Anfang immer wieder dieselben Fehler ein. Die gute Nachricht: Alle fünf lassen sich mit etwas Wissen komplett vermeiden.
1. Zu feuchtes Substrat bei schlechter Belüftung
Der mit Abstand häufigste Fehler. Die Kombination aus Nässe und Luftstau führt schnell zu Schimmel im Terrarium – ein echtes Gesundheitsrisiko für die Spinne. Besser: lieber etwas trockener halten und dafür regelmäßiger, aber gezielt besprühen, und auf ausreichende Belüftung achten.
2. Zu großes Terrarium für Jungtiere
Kleine Slings verlieren sich in zu großen Behältern, finden Beute schlechter und stehen unter erhöhtem Stress. Besser mit einem passend kleinen Aufzuchtbehälter starten und erst mit dem Wachstum der Spinne schrittweise vergrößern.
3. Zu häufiges Handling
Auch wenn es verlockend ist: Ständiges Herausnehmen bedeutet für die Spinne wiederkehrenden Stress. Handling ist für den Menschen ein netter Bonus, sollte aber sparsam und mit Bedacht erfolgen – am besten mit der Becher-und-Karte-Methode statt mit den Fingern.
4. Beute, die zu groß ist
Zu große oder wehrhafte Beutetiere können die Spinne verletzen, statt gefressen zu werden. Als Faustregel gilt: Die Beute sollte nicht größer sein als die Spinne selbst, im Zweifel lieber kleinere Portionen anbieten.
5. Heiztechnik ohne Temperaturgefälle
Eine gleichmäßige Erwärmung des gesamten Terrariums lässt der Spinne keine Möglichkeit, einer Überhitzung auszuweichen. Normale Zimmertemperatur zwischen 20 und 26 °C reicht für die gängigen Einsteigerarten meist völlig aus – zusätzliche Heiztechnik ist selten nötig.
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