Springspinnen Häutung: Was in dieser Phase wichtig ist
Um zu wachsen, muss sich jede Springspinne regelmäßig aus ihrem alten Außenskelett schmiegen. Die Häutung ist dabei eine der kritischsten Phasen in der Haltung – hier erfährst du, woran du sie erkennst und was jetzt zu tun ist.
Was bei der Häutung passiert
Zur Vorbereitung spinnt die Spinne ein dichtes, meist weißliches Häutungsnest, in das sie sich zurückzieht und die Nahrungsaufnahme vollständig einstellt. Erst danach schlüpft sie langsam aus ihrem alten Außenskelett – ein Vorgang, der mehrere Stunden dauern kann.
Anzeichen einer bevorstehenden Häutung
Deutlich reduzierte Aktivität und Nahrungsverweigerung sind die ersten Signale. Dazu kommen Rückzug an eine geschützte Stelle, der Beginn eines dichten Häutungsnests und bei genauem Hinsehen eine etwas matter wirkende Färbung kurz vor dem Vorgang.
Was jetzt zu tun ist – nichts
Die wichtigste Regel während der Häutung lautet: nicht stören. Die Spinne ist in dieser Zeit extrem verletzlich. Das Terrarium sollte nicht geöffnet, kein Futter angeboten und Erschütterungen möglichst vermieden werden.
Nach erfolgreicher Häutung braucht die Spinne meist noch ein bis zwei Tage, bis ihr neues Außenskelett vollständig ausgehärtet ist. Erst danach sollte wieder gefüttert werden.
Wenn die Häutung nicht glatt verläuft
Bleibt die alte Haut teilweise hängen, sollte keinesfalls von Hand nachgeholfen werden. In solchen Fällen hilft meist nur ein leicht erhöhtes Feuchtigkeitsniveau, damit sich die Reste von selbst lösen können. Ausreichende Luftfeuchtigkeit – ohne dauerhaft nasses Substrat – macht misslungene Häutungen von vornherein seltener.
Das richtige Klima im Terrarium
Feinsprühflasche und passendes Substrat helfen dabei, die Luftfeuchtigkeit stabil zu halten.
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