Springspinnen füttern: Was, wie oft und womit
Springspinnen sind aktive Jäger statt Netzbauer – das macht die Fütterung zu einem der spannendsten Teile der Haltung. Hier erfährst du, welches Futter passt, wie oft gefüttert wird und woran du erkennst, ob deine Spinne genug bekommen hat.
Geeignetes Futter nach Alter
Junge Springspinnen (Slings) werden meist mit kleinen Fruchtfliegen wie Drosophila hydei großgezogen. Mit zunehmender Größe kommen kleine Grillen, Heimchen oder Dubia-Roachen-Nymphen sowie flugunfähige Fliegen infrage. Als Faustregel gilt: Die Beute sollte nicht größer sein als die Spinne selbst, idealerweise etwas kleiner.
Wie oft füttern?
Zwei bis drei Fütterungen pro Woche reichen für die meisten adulten Tiere aus. Jungtiere im Wachstum können etwas häufiger, dafür mit kleineren Portionen gefüttert werden. Ein deutlich gerundeter Hinterleib zeigt, dass genug gefressen wurde – wird er sichtbar schmaler, ist es Zeit für die nächste Mahlzeit.
Nicht gefressene Beute wieder entfernen
Lebendfutter, das nicht innerhalb von etwa 24 Stunden erbeutet wird, solltest du wieder aus dem Terrarium nehmen. Es kann sonst Stress verursachen oder selbst zur Schimmel- und Keimquelle werden – besonders in Kombination mit feuchtem Substrat.
Vorsicht während der Häutung
Kurz vor und während einer Häutung stellt die Spinne die Nahrungsaufnahme komplett ein. In dieser Zeit sollte kein Lebendfutter im Terrarium verbleiben, da es die wehrlose Spinne verletzen kann. Mehr dazu liest du in unserem Artikel zur Häutung.
Passendes Pflege-Zubehör
Feinsprühflasche, Pinzette & Co. für die tägliche Pflege rund um die Fütterung.
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