Luftfeuchtigkeit bei Springspinnen richtig einstellen
Zu trocken und die Spinne trocknet während der Häutung aus, zu feucht und es bildet sich Schimmel. Wir zeigen dir, wie du die Luftfeuchtigkeit im Terrarium richtig einstellst und woran du erkennst, wenn etwas nicht stimmt.
Welche Luftfeuchtigkeit ist richtig?
Für die meisten Springspinnenarten hat sich ein Bereich von etwa 60 bis 70 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit bewährt. Einzelne Arten aus feuchteren oder trockeneren Regionen weichen davon ab – informiere dich deshalb immer zusätzlich über die konkrete Art.
Wie oft und wie viel sprühen?
Einmal täglich eine Ecke des Terrariums leicht ansprühen reicht in der Regel aus. Das Substrat sollte danach nur leicht feucht wirken, nicht durchnässt – überschüssiges Wasser sollte nirgends stehen bleiben.
Woran du zu trockene Luft erkennst
Ein dauerhaft ausgetrocknetes Substrat, eine auffällig träge Spinne oder Probleme bei der Häutung können auf zu geringe Luftfeuchtigkeit hindeuten. Ein einfaches Hygrometer schafft hier schnell Klarheit.
Woran du zu hohe Feuchtigkeit erkennst
Beschlagene Scheiben über längere Zeit, ein modriger Geruch oder sichtbarer Schimmel auf dem Substrat sind klare Warnzeichen. In dem Fall hilft meist eine bessere Belüftung mehr als weniger zu sprühen.
Hilfsmittel für konstante Werte
Eine Feinsprühflasche mit feinem Nebel dosiert gleichmäßiger als ein grober Strahl. Ein kleines digitales Hygrometer im Terrarium macht die tatsächlichen Werte sichtbar, statt nach Gefühl zu sprühen.
Sprühflaschen & Hygrometer
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