

Fruchtfliegen-Zuchtansatz für Springspinnen kaufen
Kein Beutel mit ein paar Fliegen, sondern ein Zuchtansatz, der sich selbst vermehrt. So hast du über Wochen frisches Lebendfutter für deine kleine Springspinne.
Was ist ein Fruchtfliegen-Zuchtansatz?
Wenn du Fruchtfliegen für deine Springspinne kaufst, gibt es oft nur einen kleinen Beutel, der nach ein paar Tagen leer ist. Unser Fruchtfliegen-Zuchtansatz funktioniert anders. Im Becher findest du lebende Fruchtfliegen, ein Nährmedium und Holzwolle als Klettergerüst. Die Nahrungsquelle für die Fliegen ist bereits inklusive.
Die Fliegen legen ihre Eier ins Nährmedium. Daraus schlüpft laufend neuer Nachwuchs. Du hast also nicht nur einmal Futter, sondern eine kleine Zucht, die sich immer wieder selbst vermehrt. Das spart Geld, und du musst nicht ständig neues Futter bestellen.
Gerade am Anfang ist das praktisch. Eine junge Springspinne frisst oft und in kleinen Portionen. Mit dem Zuchtansatz hast du jeden Tag frische Fliegen griffbereit, ohne an Lieferzeiten zu denken.
Für wen ist das sinnvoll? Für alle, die junge Springspinnen halten und nicht jede Woche neues Futter besorgen wollen. Ein Ansatz ist günstiger als wiederholte Einzelkäufe, und du bist unabhängig davon, ob ein Futterhändler gerade liefern kann.
Warum Fruchtfliegen das richtige Futter für kleine Springspinnen sind
Die allerkleinsten Springspinnen, also FH1 bis FH3, sind nur wenige Millimeter groß. Dafür brauchst du winzige Beute. Fruchtfliegen sind genau die passende Größe: klein genug, um sicher überwältigt zu werden, und lebhaft genug, damit der Jagdinstinkt der Spinne anspringt.
Springspinnen fressen am liebsten Lebendfutter, das sich bewegt. Sie beobachten die Fliege, pirschen sich heran und springen zu. Das ist nicht nur gesund für das Tier, sondern auch spannend zu beobachten.
Eine Faustregel gilt immer: Die Beute darf höchstens halb so groß sein wie die Spinne. Fruchtfliegen erfüllen das bei kleinen Tieren sehr gut. Ab etwa FH4 wird die Spinne so groß, dass Fruchtfliegen allein nicht mehr satt machen. Dann kommen kleine Heimchen als zusätzliche Beute dazu. Die Fruchtfliegen kannst du trotzdem weiter nutzen, etwa als Zwischenmahlzeit.
Wichtig ist auch die Abwechslung. Eine Spinne frisst gern unterschiedliche Beute, aber bei den Kleinsten ist die Auswahl begrenzt. Fruchtfliegen sind deshalb für die ersten Häutungen die wichtigste Grundlage. Wenn die Spinne wächst, wächst auch die Beute mit.
So fütterst du deine Springspinne mit Fruchtfliegen
Am einfachsten klopfst du ein paar Fliegen aus dem Becher in die Aufzuchtdose oder das Terrarium deiner Spinne. Halte die Öffnung dabei möglichst kurz offen, damit nicht zu viele Fliegen entkommen. Lege den Becher danach wieder verschlossen an seinen Platz.
Beobachte, ob deine Spinne frisst. Futterreste nimmst du nach einem Tag wieder heraus. Lebende Fliegen, die lange im Terrarium bleiben, können die Spinne stören, vor allem in der Häutungsphase. Eine Spinne, die sich zur Häutung zurückzieht und nichts frisst, lässt du einfach in Ruhe.
Gesprüht wird weiterhin einmal täglich fein an die Scheibe, nie auf die Spinne und nie auf das Nest. Wie oft du füttern solltest, hängt von der Größe ab. Junge Spinnen fressen häufiger als große. Eine genaue Anleitung findest du in unserem Fütterungs-Ratgeber.
Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Füttere lieber öfter wenige Fliegen als einmal sehr viele. So bleibt das Terrarium ruhig, und du siehst genau, wie viel deine Spinne frisst. Bei einer sehr kleinen Spinne reichen oft schon ein paar Fliegen. Fressen mehrere Fliegen gleichzeitig im Terrarium herum, kann das ein winziges Tier unnötig stressen.
Den Zuchtansatz richtig pflegen
Damit der Ansatz lange Futter liefert, behandle ihn wie ein kleines Lebewesen-Projekt. Stelle den Becher an einen ruhigen Platz im Zimmer, nicht in die pralle Sonne und nicht in die Nähe einer Heizung. Normale Zimmertemperatur ist ein guter Ausgangspunkt.
Lass die Fliegen in Ruhe Eier legen und entnimm nicht dauernd alle Tiere. Wenn du immer nur einen Teil der Fliegen herausholst, bleibt genug Nachwuchs im Becher. Das Medium und die Holzwolle sind der Lebensraum der Fliegen und deshalb schon vorbereitet.
Wenn du dauerhaft viele Spinnen versorgen willst, lohnt sich später die eigene Zucht. Wie das geht, beschreibt unser eBook zur Fütterung, in dem auch Fruchtfliegen, Springschwänze und Heimchen selbst gezüchtet werden.
Beobachte den Becher ab und zu. Du erkennst am Medium und an der Zahl der Fliegen, ob der Ansatz in Schwung ist. Wenn nach einiger Zeit weniger Nachwuchs schlüpft, kannst du einen neuen Ansatz bestellen, bevor das Futter ausgeht. So ist deine Spinne immer versorgt.
Für wen lohnt sich der Zuchtansatz?
Der Zuchtansatz ist ideal, wenn du eine kleine Springspinne bis etwa FH4 hältst oder gerade eine bestellt hast. Tiere bis FH3 liefern wir gratis in einer Aufzuchtdose. Dort bleiben sie meist bis etwa FH4, und genau in dieser Zeit sind Fruchtfliegen ihr wichtigstes Futter.
Auch wer mehrere junge Tiere hält, spart mit dem Ansatz. Jedes Tier bleibt in einem eigenen Behälter, denn Springspinnen werden immer einzeln gehalten. Das Futter dafür kommt aber aus demselben Becher.
Bestelle den Zuchtansatz am besten zusammen mit deiner Spinne. So ist das Futter da, wenn das Tier einzieht. Die Versandkosten innerhalb Deutschlands betragen 6,19 €.
Wenn du später größere Spinnen hältst, bleibt der Ansatz trotzdem nützlich: Als Zwischenmahlzeit oder für ein zweites, jüngeres Tier. Zusammen mit einer kleinen Futterschale und einer langen Pinzette lässt sich das Futter bequem anbieten. Viele Halter nutzen dafür Zubehör, das wir ebenfalls im Shop haben.
Häufige Fragen zu Fruchtfliegen für Springspinnen
Welche Fruchtfliegen sind das richtige Futter für Springspinnen?
Für junge Springspinnen sind lebende Fruchtfliegen ein sehr gutes Futter. Sie sind klein, beweglich und regen den Jagdinstinkt an. In unserem Zuchtansatz findest du sie zusammen mit Nährmedium und Holzwolle.
Bis zu welcher Größe reichen Fruchtfliegen als Futter?
Fruchtfliegen sind ideal für Springspinnen bis etwa FH4. Größere Tiere brauchen zusätzlich größere Futtertiere wie kleine Heimchen.
Was ist im Zuchtansatz enthalten?
Im Becher sind lebende Fruchtfliegen, ein Nährmedium und Holzwolle als Klettergerüst. Die Nahrungsquelle für die Fliegen ist bereits inklusive.
Vermehren sich die Fruchtfliegen im Becher von allein?
Ja. Die Fliegen legen ihre Eier ins Nährmedium, und es schlüpft laufend neuer Nachwuchs. So hast du über Wochen frisches Lebendfutter.
Wie groß darf das Futter für eine Springspinne sein?
Die Beute sollte höchstens halb so groß sein wie die Spinne. Bei ganz kleinen Tieren sind Fruchtfliegen deshalb die richtige Wahl.
Wie lange dürfen Futterreste im Terrarium bleiben?
Futterreste nimmst du nach einem Tag wieder heraus. So stören sie die Spinne nicht, besonders nicht in der Häutungsphase.
Kann ich Fruchtfliegen auch selbst züchten?
Ja. Wie du Fruchtfliegen, Springschwänze und Heimchen selbst züchtest, steht in unserem eBook „Fütterung von Springspinnen“. Mit dem Zuchtansatz hast du aber einen einfachen Start.
Wohin versendet ihr den Zuchtansatz?
Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands. Die Versandkosten betragen 6,19 €.
Futter für die ersten Wochen
Mit dem Zuchtansatz musst du dir um Futter für deine kleine Springspinne keine Sorgen machen. Zusammen mit dem Fütterungs-eBook weißt du außerdem, wie es später weitergeht.
Zum Fütterungs-eBook